Besuch bei unserem Lernenden

Unser Lernender Laurant (16 Jahre) ist im ersten Lehrjahr im Team von Shpend Esati als Heizungsinstallateur tätig und freut sich gerade auf seine wohl verdienten Sommerferien bevor er im August sein zweites Lehrjahr antreten wird. An der Florastrasse in Zürich liess sich Laurant, trotz grossem Zeitdruck, beim Arbeiten über die Schultern schauen und erzählt nebenbei über seine Lehre bei der SADA.

Zuerst einmal, weshalb seid ihr unter Zeitdruck auf dieser Baustelle und was heisst das für dich?
Trotz rechtzeitiger Bestellung wurde das Material für die Gesamtsanierung dieses Hauses mit zwei Tagen Verzug auf die Baustelle geliefert und deshalb müssen wir alle acht Bodenheizungsverteiler gemäss Heizungsschema bis heute Abend installieren. Egal wie…(schmunzelt).

Laurant, wieso hast du dich für eine Lehre als Heizungsinstallateur entschieden?
Ich bin ein aktiver junger Mann mit viel Energie und brauche ständige Abwechslung und viel Bewegung – acht Stunden ohne jegliche körperliche Anstrengung und Tätigkeit auf dem Bürostuhl gefesselt zu sein, wäre für mich nicht aushaltbar (lacht). Zudem war ich schon immer an handwerklichen Arbeiten interessiert und die Weiterbildungsmöglichkeiten sind sehr attraktiv in unserer Branche.

Wieso genau eine Lehre bei der Firma SADA?
Ein Bekannter meines Vaters arbeitet bei der SADA und hat die Firma wärmstens empfohlen, deshalb habe ich mich für die Lehrstelle beworben. Im Alter von 15 Jahren ist eine persönliche Empfehlung sicherlich sehr wertvoll, da ich damals noch keine Firmen aus eigener Erfahrung kannte.

Was gefällt dir an deinem Lehrbetrieb und was könnte verbessert werden?
Die Unterstützung bei der Firma SADA ist für mich als Lernender grossartig und zwar in jeder Hinsicht: Vom Lehrlingsverantwortlichen bis zu den Monteuren auf der Baustelle erhalte ich von allen Seiten grosse Unterstützung.

Es dauert teilweise etwas lange bis das Anliegen an die richtige Person gelangt und ich eine Antwort erhalte. Ich denke man könnte den Kommunikationsweg in einigen Fällen verkürzen und würde dadurch schneller ans Ziel gelangen.

Wie sieht ein gewöhnlicher Arbeitsalltag von dir aus, Laurant?
Ich bin jeweils ca. 20 Minuten vor Arbeitsbeginn auf der Baustelle um erste Vorbereitungen für den bevorstehenden Tag zu erledigen. Um 7 Uhr ist offizieller Arbeitsbeginn, dann besprechen wir das Tagesziel. Nach den ersten beiden Arbeitsstunden ist es Zeit für die „Znünipause“, welche wann immer möglich draussen stattfindet. Auch die darauffolgende Mittagspause um 12 Uhr verbringen wir gerne an der frischen Luft, da es als Heizungsinstallateur nicht unüblich ist, acht Stunden ohne Tageslicht zu arbeiten. Ruhige Arbeiten dürfen bereits um 12.30 Uhr ausgeführt werden und alles was Lärm verursacht, dürfen wir erst nach 13 Uhr in Angriff nehmen. Abgesehen von Trinkpausen wird am Nachmittag bis zum Feierabend durchgearbeitet, welcher je nach Arbeitsvolumen zwischen 16 und 18 Uhr variiert.

Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spass und wo liegen deine Stärken?
Rohrinstallationen finde ich interessant und im Allgemeinen bevorzuge ich die groben Arbeiten – das Fingerspitzengefühl für Feinarbeiten ist nicht mein Ding (lacht). Ich habe grossen Spass daran, immer wieder neue Ortschaften, Umgebungen, Baustellen und Arbeiter kennenzulernen und gewöhne mich rasch an neue Situationen.

Zu meinen Stärken gehören einerseits die Pünktlichkeit und Freundlichkeit sowie meine offene Art gegenüber Mitmenschen und die grosse Motivation für den Beruf und an der Arbeit.

Welche Interessen und Fähigkeiten sind Voraussetzung für eine Lehre als Heizungsinstallateur/in?
Einerseits die handwerkliche Begabung und die Freude an körperlicher Arbeit sowie die Vorliebe für Mathematik, Physik und Chemie. Als Heizungsinstallateur/in muss man wetterfest sein, da es im Sommer bei 30 Grad ganz schön heiss wird und im Winter frieren uns fast die Hände ein – übrigens lassen sich unsere Arbeitshandschuhe über dem Strahler ideal vorwärmen.

Laurant, hast du dir bereits Gedanken gemacht wie deine berufliche Zukunft nach der Lehre bei der SADA aussehen könnte?
Die Weiterentwicklung ist für mich ein grosses Thema und deshalb möchte ich nach abgeschlossener Lehre eine zweijährige Zusatzlehre als Planer in Angriff nehmen. Mein Vorbild hierfür ist Shpend.

Dein erstes Lehrjahr neigt sich dem Ende zu. Bitte beschreibe die letzten 365 Tage bei der SADA in drei Worten:
fördernd - streng – hilfsbereit

 

Vielen Dank für deine Offenheit und weiterhin viel Erfolg während deiner Lehre als Heizungsinstallateur. 

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